romantische Lyrik

Trost der Geborgenheit

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Der Lyriker Hans - Joachim Nebel im Spandauer Forst, ein Ort von Trost der Geborgenheit

Ring

Autorensiegel

Der Autor Hans Joachim Nebel war fast 20 Jahre schwer alkoholabhängig. Er fiel durch die Maschen des sozialen Netzes, vereinsamte und verwahrloste immer mehr, bis er als stinkender Penner in der Gosse gelandet war. In seiner Autobiographie “Der Preis der Abstinenz” geht er noch näher über seine Alkoholsucht ein. Er war Spiegeltrinker (Delta, medizinisch) und hatte täglich seine 2,6% Alkohol im Blut. Ohne seinen Alkoholspiegel lief bei ihm gar nichts. Seit 1995 lebt der Autor abstinent und zurückgezogen und widmet sich dem schreiben von romantischer und schwermütiger Lyrik. Täglich ist er in seinem Refugium, dem Spandauer Forst auf der Suche nach sehenswüriger Nahrung für seine schönheitshungrigen Augen. Die Natur gibt ihm das, was der Mensch ihm nicht geben kann – TROST und GEBORGENHEIT-.

Hier einige Gedichte aus: “Abendschön, du Lichtgedanke”

Wald

Im Tal hör ich ein Singen,

der Klang verhallt nun bald…

Die Nacht hebt ihre Schwingen

und dunkel wird’s im Wald,

Sternenschein perlt mild hernieder,

Stille webt sich weit und breit,

nur der Wind singt seine Lieder,

in wunderbarer Einsamkeit.

Meine Seele

Die Sonne bricht durchs Morgengrau,

erste Lerchen hör ich tönen,

auf der blumenfrischen Au,

im Frühling, den wonneschönen.

Meine Seele breitet ihre Schwingen,

weit übers Tal hinaus,

gar Wandrer hör ich Singen

und fern das Laubgebraus.

Anblick

Nachts da wandern die Gedanken,

übern mondbeglänzten See,

meine Augen von dem Anblick tranken,

als ich träumend still am Ufer steh.

Da rührt sich leis die müde Brust,

als aus dem Aug’ mir quellen,

Tränen in geheimer Lust,

wie des Sees gerillte Wellen.

romantische Lyrik

Auen, Wälder, Haine,

Lyrik

Blumen

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Gedanken

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Lyrik

Lyrik

Gedicht

Gedanken

Ein Gläschen Wein

Gedanken

Gedicht

Gedanken

Gedicht

Gedanken

Gedicht

Im Tode

Begrabe deine Lieben, wenn sie scheiden,

tief in dein Herz hinein,

so werden sie immer in dir bleiben

und stets lebendige Tote sein.

Sie ruhen in deinem Herzen,

werden stets wieder auferstehn,

als treue, gute Engel

und mit dir durchs Leben gehn.

Begrabe du, dein eignes Leben

in ein fremdes Herz hinein,

auch wirst du so im Tode,

für ewig ein Lebender sein.

Tod

Die Augen schließ mir beide

mit deinen sanften Händen zu,

so geht mir alles was ich leide,

still unter, unter deiner Hand zur Ruh.

Und wie heimlich sich der stumme Schmerz,

müde sich schlafen leget,

wie sich des Pulses letzter Schlag noch reget,

so erfüllst du den Wunsch von meinem Herz.

Auf Erden

Schweigend ist’s, wo die Gräber sind,

von meiner verblühten Liebe,

wo heimlich klagt der scheue Wind,

einsam, bang und trübe.

Und die Schattenwelt auf Erden,

seh ich rings und still vergehen

und alles fühl ich spurlos werden,

wie ein schauriges verwehen.

Menschenkraft

Rosen blühen auf dem Grabe,

der Tod dich schnell umarmte, o Knabe,

den alle liebten, die ihn kannten,

sein Augen wie zwei Sterne brannten,

seine Worte einst die Herzen lenkten,

den wir weinend nun im Grab versenkten.

Frühlingsnacht, die Sterne schweigen,

da seh ich aus der Gruft stumm steigen,

gar unterm Moose wallt hervor es leise,

Morgenflammen wenden sich im Kreise,

lebloses Leben zuckt und lodert,

aus der Menschenkraft die hier vermodert.

Teichrose

Am Ufer rauscht das Rohrgeflechte,

vom Glück bin ich verlassen,

gar die sternenschwang’ren  Nächte,

sind heimlich am verblassen.

Mein Herz ist mir so Abschiedsdumpf,

verwelkt sind die Gefühle,

da sink ich in den endlos Sumpf,

umhaucht von  Todeskühle.

Nur die Teichrose mir lächelt noch zu

mit kühlem, traurigen Blick,

dann sank ich in die modernde Ruh,

konnt’ nicht mehr grüßen die Rose zurück.

Gedanken

Sumpf

Gedanken

Gedicht

Gedanken

Gedicht

Gedanken

Gedicht

Einsamkeit

Abendgold, du schöne Zeit,

wie andächtig ist dein Scheinen,

in sangverlass’ner Einsamkeit

und den verträumten Hainen.

Und fern die Waldeshöhen,

in wunderbarer Herrlichkeit,

o du, meiner Lust und wehen,

du andächt’geAbendzeit.

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